Trickski

Hier entscheiden Körperbeherrschung, Konzentration und Reaktionsvermögen des Läufers über den Sieg und Platz. Er versucht, möglichst viele unterschiedliche Figuren vorzuführen. Die Geschwindigkeit des Umlaufseiles (hier zwischen 26 und 34 km/h), die Leinenlänge sowie das Figurenprogramm werden vom Teilnehmer selbst bestimmt. Entsprehend ihrem Schwierigkeitsgrad werden alle vom Weltwasserskiverband anerkannten Figuren nur einmal mit der entsprechenden Punktzahl gewertet. Wiederholungen einzelner Figuren führen also zu keinem Punktgewinn. Haltungsnoten werden nicht vergeben, entscheidend ist die saubere Ausführung der Übung. Die Trickskidisziplin wird in zwei Läufen von jeweils 20 s entschieden. Der jeweilig Durchgang beginnt zwischen zwei Markierungsbojen mit der ersten Bewegung des Läufers, die zu einer Figur führt und endet nach 20 s mit dem Ertönen eines Signals. Stürzt ein Läufer während eines Durchganges, so ist dieser Durchgang sofort beendet. Dem Wettkampfläufer werden in diesen Falle die Punkte angerechnet, die er für Übungen vor den Sturz errang. Ein Sturz im ersten Durchgang hat keinen Wertungseinfluss auf den zweiten Durchgang. Fünf Schiedsrichter schreiben die Figuren beider Wertungsläufe mit. Anhand einer Tabelle werden die entsprchenden Punkte ermittelt.Trickskisieger ist derjenige, der aus beiden Durchgängen zusammen die höchste Punktzahl erreicht hat.